🏠 FabLab Startseite | Nutzungsbedingungen | Impressum | Wiki

Entspannt cruisen


#21

Meine Achsen sind rund mit einem leichten verjüngung. Für Schrauben ist da nicht all zu viel Platz und ich weiß auch nicht wie weit der Stahl pin da rein geht. Allerdings wäre diese Variante am einfachsten.

Alternativ könnte man eine Klemmvariante wie im Video nehmen und mit der Flex kleine Keyways in die Achse schneiden. Dann würde die Klemme auch nicht verrutschen. Die klemmen könnte man hervorragend auf der CNC fräse schneiden oder auch per Hand aus Aluminium flexen/feilen.

Wichtig ist eine Möglichkeit den Zahnriemen zu spannen.

Motor, ESC und Servo Tester sind da. Akku und Ladegerät sowie die Zahnriemenscheiben sind bestellt. Mein Kettensägenakku hat sich als nicht brauchbar herraus gestellt da er anscheinend nur strom liefert wenn er über ein elektrisches Signal “aktiviert” wird.


#22

Der Achsstift ist bei Gussachsen durchgehend (hat auch durchgängig 5/16" bzw. knappe 8mm). Der wird beim Giessen vorher in die Form gelegt und hat noch eine leichte Teil-Riffelung, damit er im Aluguss nicht verrutscht/sich verdreht.

Jop, das wäre 'ne Möglichkeit. :+1:
Mit der CNC-Fräse könnte man das sehr viel sauberer hinbekommen. Den Hanger könnte man ja an der Montagestelle noch auf einen einheitlichen Durchmesser drehen, damit die Klemme dann optimal sitzt.:o)

Das haben sie bei der Variante im Video über Langlöcher in der Motorenaufhängung gelöst…müsste man mal schauen, wie praktikabel das nachher ist bzw. ob man da so ohne weiteres an die Schrauben rankommt. Vielleicht fällt uns noch 'ne einfachere/bessere Lösung ein…

Hört sich gut an, ich bin gespannt.:o) Schade, dass das mit dem Kettensägenakku nicht funktioniert.


#23

Hallo,
scheinbar habt ihr ja schon einen Akku vorgesehen. Ich hätte sonst noch einen von einem Elektro-Fahrrad. Etwas groß vielleicht… Maße sind 15cmx42cmx5cm mit Ladegerät.


#24

Update: Nachdem wir gestern das erste Treffen hatten und alles besprochen haben habe ich mich mal an die Motorhalterung gemacht. Als erstes wollen wir einen funktionierenden Prototypen bauen und später können wir das Design verfeinern. Selbst gefräste Achsen und Boards und natürlich eine Fernsteuerung, Beleuchtung etc.

Das hier ist der erste Teil der Motoraufhängung und ich hab ihn zuhause gefräst.

@Leif: danke für das Angebot, aber das hat sich momentan erledigt.

@Martin: Wie findest du diese Rollen? Günstigsten die ich finden konnte. Rollen 90er wären besser weil der Motorhalter bereits 52mm hoch ist.

Ich musste einiges weg feilen weil meine Achse nicht sehr genau gefertigt ist. War halt billig. Links sind die Klemmschrauben. Rechts die Madenschraube.

<img

An die Aussparung wird die Motorplatte befestigt.Dadurch haben wir 3mm mehr Platz zwischen Rad und Motorhalterung. Die anderen Teile folgen.


#25

Das sind im Prinzip nachgebaute Flywheels. Der Kern ist von der Form her der gleiche wie der, den Abec11 bei ihren Rollen verwendet (nicht ganz so sauber gearbeitet, siehe bspw. Grat). Am Urethan werden sie bestimmt auch etwas gespart haben.

Von der Form her finde ich die nicht schlecht, vom Urethan her müsste man mal schauen. Können gut rollen, können aber auch langsam sein.

Bei eBay sind die Rollen noch etwas teuer, da ja noch die Marge an eBay eingerechnet wird, bei HungryHills im Shop kosten sie 42,99€ zzgl. 4,50€ Versand.

Hab die Rollen in einem anderen Shop allerdings noch etwas günstiger gefunden (gibt’s bei denen auch noch in 83mm und 97mm). Dort ist der Versand ab 50,-€ auch kostenlos.

Für den Preis kann man die Rollen auf jeden Fall mal testen (kosten weniger als die Hälfte der Flywheels in der Größe und sind auch so schon recht günstig). Werde mir da auch mal einen Satz zum Testen holen. :+1:

Hab bei dem Shop 'nen Account und hätte noch mehr, was ich da dann direkt mitbestellen würde. Bin allerdings erst ab der 39 KW (übernächste Woche) wieder im Fablab (da bring ich dann auch mal das 2mm-Alublech mit).

Cool, geht ja schon fix voran.
Hält das so mit der Klemme? Der Hanger läuft ja in Richtung Achsstift leicht konisch zu. Da könnte man den Teil, an dem die Klemme montiert wird, auch plan drehen (im Idealfall auf Bohrungsdurchmesser mit leichter Übermaßpassung), dann hätte man eine saubere Klemmfläche mit einheitlichem Durchmesser.


#26

Super, dann bestell die mir ruhig mit! Fals ich diese Woche ins Fablab fahre würde ich sie bei dir abholen wenn du mir deine Addresse per PN schickst.

Die Klemme hält super. mit dem abdrehen ist ne gute Idee. Weiß aber nicht ob sie in die Proxxon passt. Sollte mir mal ne Drehbank zulegen.


#29

Hab Dir mal 'ne PN geschickt. Rollen sollten jetzt die Tage ankommen.
Hab mir auch 'nen Satz mitbestellt und in 'nem anderen Shop gleich noch einen Satz Achsen dazu.:o)

Hab btw. noch etwas Interessantes im Netz gefunden:

Das Zahnrad scheint nochmal mit einem Rillenkugellager[1] gelagert auf dem Achsstift aufgeschoben zu sein und hat 3 Mitnehmer, die in den Rollenkern greifen.
Das schwarze Zahnrad hat außen noch eine Scheibe, die dafür sorgt, dass der Riemen nicht abrutscht (könnte man bei deinem Zahnrad auch noch nachrüsten).

Für diese Variante müsste man den Hanger ein Stück weit abdrehen, um zusätzlichen Platz auf dem Achsstift zu schaffen. Wäre ev. eine Variante für’s nächste E-Board.

Anmerkungen:
[1] Kugellager für Skateboards, auch einzelne, bekommt man günstig als Industrielager nach DIN 625 -608 (Außendurchmesser 22mm, Innendurchmesser 8mm, Breite 7mm), je nach Abdeckung noch mit dem entsprechenden Nachsetzzeichen versehen. Da muss man dann nicht die überteuerten Lager in den Shops kaufen.;o)


#30

Wäre doch prinzipiell was für den 3D Drucker?

Naja oder man passt das CAD Modell entsprechend an?

Spitzen Tip!


#31

Sehr gut! Bin seit gestern im neuen Job. Weiß momentan garnicht wann ich jemals wieder Zeit für sowas habe : /


#32

Herzlichen Glückwunsch! Na Donnerstag nachmittag würd ich sagen :wink:


#33

Die Zahnräder ev. schon, ob die Mitnehmer für den Rollenkern auf Dauer halten, weiß ich nicht. Die müsste man dann ggf. aus Alu machen und mit dem Zahnrad verschrauben. Dann könnte man die Zahnräder bspw. auch für unterschiedliche Übersetzungen und Rollengrößen austauschen. Einen Versuch wäre es aber auf jeden Fall wert. :+1:

Ja, das dann sowieso, wenn man weiß, dass es wie geplant funktioniert. Das ist halt auch nur eine Variante von mehreren…Das Zahnrad auf dem Achsstift noch zusätzlich zu lagern, hat auch nicht nur Vorteile (Achse ist nicht mehr universell oder ohne Antrieb einsetzbar, weniger Material am Achsstift der Antriebsseite, d.h. Achsstift an Zahnradseite kann leichter verbiegen, jedes zusätzliche Lager bedeutet zusätzlichen Laufwiderstand,…).
Man könnte das Zahnrad natürlich auch auf einem Lager mit größerem Innendurchmesser lagern, dass dann auf einem Absatz mit entsprechend größerem Durchmesser auf dem Achsstift läuft. Bei der CNC-Variante werden die Achsstifte dann eingeschraubt. Da könnte man den Hanger beidseitig etwas schmaler machen und auf beiden Seiten Achsstifte mit entsprechendem Absatz für die Zahnradlagerung einschrauben. So könnte man auch zwischen einseitigem und beidseitigem Antrieb wählen. Da müsste man dann allerdings wieder schauen, wie man den Innenring des größeren Zahnradlagers fixiert…

Glückwunsch auch von mir!
Alternativ findet zum OpenLab-Day ja auch ab und an ein SelfLab-Day statt. Vielleicht könnten wir, wenn genug Interesse da ist, auch einen E-Board-Projekt-Stammtisch aufmachen, der sich dann zu “humaneren” Zeiten trifft (WE bspw.).


#34

Das wird ja demnächst (ab Mitte Oktober) alles besser, sobald wir auf dem Campus sind. Dann ist auch meine Motivation deutlich größer mal eben den ein oder anderen SelfLab zu organisieren :wink:


#35

Bin gerade noch auf einen anderen, interessanten E-Board-Hersteller gestoßen, [Mellowboards][1].

Die Jungs sitzen ganz in der Nähe, in Hamburg, und stecken noch in den Anfängen.

P.S.: Interessant ist leicht untertrieben ;o)…ich finde die Umsetzung echt genial, mit 2,5kg richtig leicht, einfach wechselbarer Akku, pushen ist problemlos bei Ausfall des Akkus möglich u.s.w…
[1]: http://www.mellowboards.com


#36

Das Mellow-Board ist der Hammer! Der Preis allerdings auch.


#37

Moin leute,
Bei mir ist es genau anders herum als bei Martin :smiley:
Ich komme aus dem E-Board Bereich und fahre seit kurzem “normales” Longboard :wink:

Vom Groben überfliegen des Themas kann ich sagen:
Zum Z-Board, wie Martin sagt, bei Fußwechsel etc. wird es problematisch. Diese Gewichtsverlagerung ist auch kein wirklich natürliches Verhalten auf dem Board.
Zum Monolith von inboard könnte man sich auch noch mal das Stary Board ansehen. Das sind momentan meine Favoriten/Vorbilder.
Das Mellow finde ich persönlich auch nicht so toll. Zu schwer, zu wenig Reichweite und natürlich viel zu teuer :slight_smile:

Ich persönlich hätte neben meinem Longboard (Kurzstrecke, Campus, Shopping…) und meinem E-Board (Long Distance -> Transportmittel, Carven, “pseudo Downhill” -> Speed) gern noch ein Lightweight Eboard für dazwischen.
Also geringe Reichweite, mittlerer Speed, dafür extrem leicht (< 4-5kg).
Da Controller und Motor für mich schon feststehen, wäre für mich eher nur Das Deck interessant. Dort soll der Controller und der Akku eingelassen werden.

Zur Unterbodenbeleuchtung kann ich auch etwas beitragen wenn gewünscht.

Ansonsten bin ich seit gut nem Jahr in E-Board Foren aktiv und kann vielleicht den ein oder anderen Tip geben :slight_smile:

Ich würde mich auf jeden Fall gern an dem Projekt beteiligen soweit es mein Studium zulässt und mich freuen, wenn die magere E-Boardszene hier ein wenig wächst :slight_smile:

Liebe Grüße


#38

Hi!
Ich möchte mir auch ein Elektro Longboard bauen. Ich habe mich schon mal umgeguckt, welche Möglichkeiten und Projekte es da schon gibt. Wie sieht denn euer Stand jetzt aus?
Ist zufällig morgen jemand von euch da mit dem ich da mal drüber reden kann?
LG,
Konrad


#39

Moin Konrad,

Stand bisher:
Wir bekommen demnächst eine “Vakuumanlage” im FabLab, die hoffentlich ausreichend Unterdruck erzeugt um überschüssiges Harz rauszuziehen, so dass wir (bisher Marcel und ich) dann bald mit dem Deckbau anfangen können.:thumbsup:

Ich hatte den Mitnehmer für den Ritzelantrieb mehrmals gedruckt (K&K und Ultimaker), aber FDM-Drucke sind einfach nicht stabil genug für solche Sachen. Außerdem sind die Zähne am Ritzel nicht halb so gleichmäßig und passgenau wie beim Original (ein Musterdruck liegt auch noch im FabLab im Regal).:unamused:

Von den Maßen her passt das Teil allerdings schonmal in den Kern der Fake-Flywheels, die Abec11 Flywheels haben leicht abweichende Maße.:slight_smile:

Prinzipiell könnte ich den Mitnehmer inkl. Ritzel auch auf der großen Drehmaschine z.B. aus Alu fertigen (drehen und über den Teilapparat mit zurechtgeschliffenen Stählen Nuten und Ritzel stoßen, würde mich auch reizen).:nerd: Das ist allerdings recht aufwendig.

Marcel und ich haben uns daher überlegt, auf Hub-Motoren (Nabenmotoren) umzusteigen. Hat zudem den Vorteil, dass das Gesamtgewicht niedriger wird und der Antrieb weniger anfällig ist, .:sunglasses:

Was das Deck angeht, da möchte ich anfangs ein Probedeck bauen (einfaches TopMount-Deck mit Kohlefaserzuggurt, Torsionsbox, leichter Taillierung, Wheelwells und ein zwei Spielereien wie z.B. Bumper/Kantenschutz, ev. Rails). Danach soll es von meiner Seite aus mit einem E-Board-Deck mit möglichst tiefer Standfläche (leichteres Pushen, falls der Akku leer ist, im Idealfall wird der Akku dann dabei geladen), integrierter Elektronik und möglichst geringem Gewicht weitergehen. Inwieweit das alles so funktioniert, mal schauen…:wink:


Ich bin leider nicht da, eventuell kommt aber @Marcel …er hat mehr Ahnung, was die Elektronik betrifft.:slight_smile:


#40

Ich bin nachher zum OpenLab da.
Wollte nach Möglichkeit aber nicht bis zum Ende bleiben, da ich noch Termine habe.
Bei mir ist das Ganze aus Geldmangel etwas nach hinten gerutscht, aber Auskunft geben und unterstützen kann ich auf jeden Fall.
Hubmotoren haben ihre Vor- aber auch ihre Nachteile. Kommt auf das Anwendungsgebiet und die persönliche Einstellung an :blush:
@konradmoesch, wenn es passt kannst du ja mal gegen 15:00 Uhr vorbei schauen :slight_smile:


#41

Ich habe da unter http://www.elektro-skateboard.de/wiki/bambam/bambam eine Steuerung mit einem Wii Nunchuk und Teensy gefunden. Vllt könnte ich das als Basis nehmen (Blinker und so brauch ich nicht)
Ich muss da mal gucken welche Motoren und ESCs sich da am Besten eignen und wie teuer das so wird.
Nachher komme ich dann mal vorbei