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Steuerung eines Flüssigkeitsraketentriebwerkes mittels ESP32


#1

Liebe Community,

wie bereits angedeutet, möchte ich her ein Projekt vorstellen, welches ich im letzten Winter mit dem ESP32 realisiert habe.

Zur Historie: ich baue seit einigen Jahren bereits an einem Teststand für ein Flüssigkeitsraketentriebwerk. Dies ist soweit fertig, aber die Steuerung noch nicht ganz. Realisiert wurde dies im ersten Schritt mit Karten von Vellemann, Quancom und H-Tronic; dazu viele Kabel (da man bei der Zündung des Triebwerks nicht allzu nahe dran sein sollte :slight_smile: . Die ursprüngliche Programmierung erfolgte in VBA (für Excel) und später dann in VB.

Nun habe ich den ESP32 aufgetan, mit dem auf Kabel ganz verzichtet werden kann. Dadurch wird alles sehr viel schlanker, übersichtlicher und damit fehlerunanfälliger.

Ziel ist es, zwischen Laptop und Teststand mit ESP sowohl analoge (z.B. Temperaturen) als auch digitale Daten (Schaltzustände) in beiden Richtungen zeitgesteuert zu übertragen.

Die Vorteile eines Flüssigkeitstriebwerkes gegenüber einem Feststofftriebwerk ist ja, dass man seine Leistung (Schub) regulieren kann. Es soll also irgendwann in Zukunft aus der Steuerung ein Regelkreislauf werden.

Die Verbindung zum Laptop ist eine WLAN-Verbindung mit einem eigenen Web-Socket, da ja alles unabhängig eines vorhandenen Netzes funktionieren muss.

Der Arduino-Code wird normal über einen USB-Port hochgeladen, der HTML/JavaScript-Code sowie ein Background Worker über ESP32 Sketch Data Upload in das SPIFFS ESP32 File System ebenso.

Wenn der Arduino-Code gestartet ist, findet sich unter den Netzwerkverbindungen im Laptop eine neue, die dann aktiviert werden kann; im Browser ruft man dann 192.168.x.x auf und der HTML-Code wird ausgeführt. Das funktioniert alles, ebenso wie der zuvor beschrieben Datenaustausch der Triebwerksparameter.

Ich hänge die verschiedenen Codes hier (noch) nicht an. Wenn Interesse besteht, lasst es mich bitte wissen. Der Code ist, wenn er verstanden wurde, gut an andere Projekte zu adaptieren.

Falls Fragen sind: gerne, aber ich bitte auch immer um etwas Geduld für meinen Antworten. Geht nicht immer in Nullzeit :roll_eyes:. Ich könnte das Projekt aber auch gerne im FabLab mal vorstellen.

Ich danke Euch


#2

Das einmal im Lab zu sehen oder auch ein Paar Fotos zu sehen, wie das ganze aussieht würde mich schon interessieren.

MfG Marco


#3

Hallo Marco,
danke für Deine Nachricht.
Ich hatte sowieso vor, einige Fotos anzuhängen. Die habe ich auf meinem Desktop zu Hause. Ich bin noch für einige Zeit in Norwegen; also bitte noch ca. 3 Wochen Geduld.
Was ich im FabLab gerne vorführen kann, ist die Software mit dem ESP, an dem dann einige Sensoren/Aktuatoren/Dummys angeschlossen sind.
Das Testbed selbst kann ich momentan noch nicht einmal transportieren :frowning: Das Ding steht bei mir im Schuppen. Dafür habe ich noch keine Lösung, da es auch nicht in mein Auto passt.
Ich melde mich dann an dieser Stelle wieder.
Danke
Gerhard