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FDM Teile kleben


#1

FDM-Bauteile-verkleben.pdf (833,6 KB)


#2

Hallo, ich habe gute Erfahrungen mit UHU Allplast gesammelt. Dieser Klebstoff ist gut für ABS geeignet und kanm auch für weitere Kunststoffe im Modelbaubereich eingesetzt werden.

Gruß Christian Langer


#3

ABS kann man auch einfach mit ABS Slurry kleben. Sprich man löst ABS Reste in Aceton auf und bestreicht damit die zu verklebenden Teile. Et Voila… Geht sehr gut und man hat immer die richtige Farbe des Klebstoffs. Aceton als Lösungsmittel ist optimal, da braucht man nicht das teure und spezielle Gebräu aus dem Stratasys Artikel.

Bei PLA geht das mit Aceton übrigens nicht, da gibt es ein anderes gut geeignetes Lösungsmittel, dessen Namen mir leider gerade entfallen ist.

P.S.: Danke für den sehr guten Artikel Markus!


#4

Jo, so mach ich das auch immer, geht super!
Wie ist das denn mit dem PLA-Kleiben? @philip_kiefer kannst du da noch mal nachdenken wie das war?!


#5

Moin Alex,

musste das auch erst googeln. Dichlormethan (auch Methylenchlorid, DCM), heißt das Zeug. Habe das allerdings nie selbst getestet. Deshalb OHNE GEWÄHR. Soll gesundheitlich nicht ganz unbedenklich sein, kann das aber nicht wirklich einschätzen. Aceton ist auch nicht gerade gesund. Am Besten selbst schlau machen, bevor man das verwendet.

http://forums.reprap.org/read.php?245,135419

VG, Philip


#6

Wikipedia:

“Beim Umgang mit Dichlormethan sollte Schutzkleidung einschließlich Handschuhen getragen werden. Latex- oder Nitrilhandschuhe sind nicht ausreichend. Stattdessen sollten Handschuhe aus Viton oder Butylkautschuk verwendet werden. Butylhandschuhe sollten jedoch nur als Spritzschutz eingesetzt werden, da die Durchbruchzeit bei 8 Minuten liegt.”

Für Abbeizer:
“Verbot der Abgabe an Privatpersonen oder Gewerbe nach dem 6. Dezember 2011.”

Ich glaub ich warte bis ich das Zeug wirklich irgendwann mal ganz dringend brauche :wink:


#7

Okay. Krass. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Besser Pfoten wech.

Auf der anderen Seite haben wir in meiner alten Firma, wie in fast jeder Galvanik, täglich mit Chrom(VI) gearbeitet. Das ist das Zeug aus dem Film Erin Brokovic, was einen Umweltskandal ausgelöst hat, weil es ins Grundwasser gelangt ist. Wenn man da das Sicherheitsdatenblatt liesst, wird einem ganz anders zu Mute. Es gibt von Erbgutschäden, über Krebs & Tumore eigentlich fast nichts was das Zeug nicht auslösen kann. Mit der richtigen Sicherheitsausrüstung handhabbar, aber muss echt nicht sein.


#8

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#10

Also man kann mit DCM gefahrlos arbeiten, wenn man die richtigen schutzmaßnahmen trifft!
Es ist von der Toxikologie vorallem nervenschädigend, wer darin badet kriegt also schnell parkenson.
Die Richtigen Handschuhe und ein gut belüfteter Arbeitsplatzt reichen aber an Schutzmaßnahme.
(Dann ist es zumindest nich gefährlicher als Aceton oder Ethanol)
WICHTIG grundsätzlich bei Lösemittel, Handschuhe schützen nicht, sie verschaffen einem nur Zeit!

Ich habe selbst noch nicht mit DCM in kombination mit PLA gearbeitet, hab aber vorallem gelesen das es zum smoothen häufig eingesetzt wird.